Von Daten getrieben – 25 Magazine, Issue 8

Von Daten getrieben – 25 Magazine, Issue 8

AAnfang September 2018 hat das Forschungszentrum der SCA in Zusammenarbeit mit Square die 2018 Square Coffee Reports herausgebracht.

In dieser Serie mit fünf Berichten werden interessante Einblicke und Trends beim Kaffeekonsum behandelt.  SARA VERA wirft einen ersten Blick auf die gesammelten Vergleichsresultate.

Finanzdienstleister sind in der einzigartigen Lage, basierend auf den Millionen Cafés, die sie auf der ganzen Welt bedienen, Trends in der globalen Kaffeeindustrie aufzudecken. Jedes Jahr untersuchen wir unser robustes Datenset, um die Einkaufsverhalten der Verbraucher zu bestimmen. Damit sind Kaffeeverkäufer besser für Anpassungen und Geschäftsentscheidungen gerüstet.

Ungewöhnlicherweise hat Kaffee in allen Cafés, Läden oder Restaurants, die Kaffee anbieten, die gleiche Bezeichnung. Auf jeder Speisekarte bleibt „Kaffee“ auch Kaffee.

In der heutigen Welt – in der wir Verkaufsdaten über globale Verkaufspunkte erfassen können – entsteht so ein ausgesprochen robustes und zuverlässiges Datenset. Bei einer Überwachung mit den richtigen Mitteln (und Leuten), ist man wahrscheinlich in der Lage, sich entwickelnde Trends in allen Einzelheiten zu verfolgen.

Kaffeebericht 2018

Square hat sich mit der SCA zusammengetan, um für den 2018 Square Report die Kaffeeeinzelhandelsdaten aufzugliedern und interessante Einsichten und Trends im Kaffeekonsum in fünf Ländern zu entdecken. Hunderte Millionen anonymisierter Transaktionen aus Cafés aus Australien, Kanada, Japan, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten bildeten die Grundlage für diesen Bericht.

Happy Hours

Trotz einiger interessanter Unterschiede bei den Spitzenzeiten, zu denen gewisse Getränke in Cafés rundu die Welt verkauft werden, fallen fast alle in den Zeitraum von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Japan hat den spätesten Start der fünf Länder. 14:00 Uhr ist die Spitzenverkaufszeit für Filterkaffee und Cappuccino.

Die Gefragtesten

Wir sind uns ähnlicher als wir denken! Lattes nehmen in allen Ländern die Spitzenstellung der Getränke ein, die wir am häufigsten in unserem Café an der Ecke genießen. Kunden in Japan und den USA scheinen die ähnlichsten Vorzüge zu haben. In beiden Ländern folgt der Filterkaffee auf Rang zwei, noch vor Americanos, Mochas und Cappuccinos.

Der Aufstieg der Milchalternativen

Eine der Statistiken, die die meiste Aufmerksamkeit im 2018 Square Coffee Report erregte, war die wachsende Beliebtheit von Milchalternativen auf den Speisekarten in den Cafés.

In Kanada stand Mandelmilch 2018 an der Spitze der Milchalternativen, und auch Sojamilchverkäufe konnten im vergangenen Jahr ihre Beliebtheit beibehalten.

In Großbritannien zeigten die Hafer- und Mandelmilchalternativen ein Wachstum um 400 Prozent. Auch in den USA zeigte Hafermilch ähnliche Wachstumsraten. Die Schlagzeilen verkündeten 2018 sogar „die große Hafermilchknappheit“. Mandelmilch bleibt jedoch weiterhin die am meisten bestellte Alternative zu Kuhmilch, dicht gefolgt von Sojamilch. In den USA wurde aus den 2018 für die Square Coffee Reports untersuchten Ländern auch am meisten auf Milchalternativen wie Kokosnuss, Hanf, Macadamia und Erbsen zurückgegriffen.

Interessanterweise hat sich die explosive Beliebtheit von Hafermilch nicht bis nach Australien ausgebereitet. Sie erscheint nicht unter den fünf Milchalternativen im Bericht. Stattdessen bevorzugten Australier Milchalternativen aus Soja, Mandeln und Kokosnuss – in dieser Reihenfolge!

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der 2018 Square Coffee Reports: sca.coffee/2018-squarecoffee-reports.

Wie viele Daten gab es zu bearbeiten?

Um die 2018 Square Coffee Reports zu erstellen, haben wir in jedem einzelnen Land anonymisierte, individuelle Transaktionen erfasst: Wo befand sich der Verkäufer, auf welche Summe betrug sich die Transaktion (Kosten), und die Bezeichnungen der erworbenen Artikel. Da jedes Kaffee die eigenen Bezeichnungen für seine Produkte auswählt, mussten wir die Vielfalt der Namen kontrollieren, und in jeder Suchanfrage mehrere Möglichkeiten miteinbeziehen. Außerdem mussten wir kulturelle Bezeichnungsunterschiede pro Land ausgleichen. Daher sind alle Schätzungen in den Berichten konservativ – es ist gut möglich, dass das „grüne Riesenmonster“ aus Ihrem Café nicht in unsere Matcha Latte-Daten eingeflossen ist.

Hunderte Millionen anonymisierter Transaktionen aus Cafés aus Australien, Kanada, Japan, Großbritannien und den Vereinigten Staaten bildeten die Grundlage für jeden dieser Berichte.

SARA VERA ist eine Datenwissenschaftlerin bei Square, wo sich ihre Arbeit auf die Verbraucherforschung und Trends konzentriert.

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